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Ein bisschen traurig
Mitten im Umzugschaos fange ich grade an, ein wenig traurig zu werden. Nicht – wie viele vermuten werden – wegen des Abschieds unserer Wohnung, sondern die Vorweihnachtszeit lässt mich sentimental werden.
Ich liebe doch so sehr die ganze Vorweihnachtszeit. Adventskranz basteln, viele schöne Kerzen, Sterne am Fenster, Plätzchen backen und und und.
Die ganze Zeit dachte ich mir: Gut, egal, wenn wir dann umgezogen sind ist immer noch Zeit, unsere neue Wohnung etwas weihnachtlich zu gestalten.
Aber wenn ich die Tage so sehe, wie ihr alle wunderschöne Adventskränze bastelt, leckere Plätzchen backt, euer Zuhause weihnachtlich schmückt, fange ich an, traurig zu werden. Ich beneide euch total!
Aber mir bleiben auch ein paar wunderschöne Dinge: Die Vorfreude auf ein wundervolles Weihnachtsfest in unserer neuen Wohnung, die dann auch weihnachtlich sein wird, Bummeln durch die weihnachtlich geschmückten Orte mit tollen Weihnachtsmärkten, Glühwein und Feuerzangenbowle trinken und das Hören von Weihnachtsliedern. Mein diesjähriges Lieblingsweihnachtslied wird wohl sein: Have yourself a merry little christmas in der Andrew Belle Version. Hachz. Seufz. So schön.
Das war schon immer so
Könnt ihr euch noch an früher erinnern? Als wir alle noch Kinder waren?
Es war mal wieder einer dieser Freitage an dem Aktenzeichen xy ungelöst lief.
Freitag abend, 20:15 Uhr, die ganze Familie versammelte sich auf der Couch. Aktenzeichen war Pflichtprogramm.
Und ich wusste ganz genau, dass ich mich dann immer ganz schlimm fürchtete. Immer hab ich unter meinem Bett geschaut, damit da auch ja keiner war, der mich nachts entführen würde. Ich glaube als Kind hatte ich am meisten Angst vor Entführung.
Tja, und manche Dinge ändern sich eben nie. Gestern kam ja wieder Aktenzeichen. Ich schau das nach wie vor total gerne – und ich wusste im Vornherein ganz genau, dass ich wieder fürchterliche Angst haben werde. Vorher wurden alle Jalousien runtergemacht, Fenster geschlossen und danach hab ich mich natürlich noch nicht mal mehr getraut, aufs Klo zu gehen
Und nun sagt mir, dass es euch genauso geht, damit ich mir nicht ganz doof vorkomme
Tapetenwechsel
Einige wissen es es ja schon, die anderen erfahren es jetzt. Wir ziehen um!
Zum Grund möchte ich gar nicht viel sagen, manche Mietverhältnisse sollen einfach nicht sein!
Daher die einzig logische und richtige Konsequenz. Wir ziehen um! Wir haben eine wunderschöne Wohnung gefunden. 3 Zimmer, 95 qm, gemütlicher Balkon, hell und sonnig. Also perfekt, wie für uns gemacht!
Zum 1. Dezember heißt es dann: “Willkommen in Karlsruhe”
Jetzt heißt es: Planung der einzelnen Zimmer, damit unser neues Zuhause ein kleines Reich wird, in dem wir uns rundum wohlfühlen <3
Der hier lag natürlich gerade zur richtigen Zeit im Briefkasten
Wie eine Ladendiebin
Falls einer von euch heute in dem neuen Saturn in Karlsruhe war (gegenüber Postgalerie) und gesehen hat, wie eine Frau ins Büro “abgeführt” wurde: Nein diese Frau war keine Ladendiebin, das war ich ![]()
Aber wir fangen wir von vorne an:
Ich bin kurz ins Saturn, um zu schauen, ob sie ESGE Zauberstäbe haben. Fündig geworden bin ich nicht.
Ich will also wieder raus. Vorbei am “Alarmsystem” und am Securitymann. Doch es macht ” piep piep piep” Eigentlich kein Problem. Passiert schon mal. Grade wenn man ne neue Jacke anhat, wo noch diese blöden Etiketten dran sind, die man gerne mal vergisst abzuschneiden.
So wie bei der neuen Jacke heute, die ich anhatte. Ich drehte mich nach dem Pieps also um und ging brav zurück. Hab ja nichts zu verbergen.
Da meinte doch der Securitymann tatsächlich, dass ich ihn ins Büro begleiten soll. Ich – stinkesauer – hab nur gesagt, dass er gerne in meine Tasche gucken darf, ich aber garantiert nicht mit ins Büro komme. Er also in meine Tasche geguckt – natürlich außer meinen ganzen Krams – nichts gefunden. Die Leute schauten mich schon alle dumm an.
Der Securitymensch machte mir noch den Vorschlag, ohne Tasche rauszugehen. Hab ich gemacht, gepiepst hats aber trotzdem noch. Jetzt meinte er wieder, ich solle mit ihm ins Büro. Gut, hab ich dann halt doch gemacht. Ich hatte ja immer noch nichts zu verheimlichen.
Ich ihm also hinterher, die Blicke der anderen Kunden alle auf mich gerichtet. Ja genau so kommt sich also ein Ladendieb vor.
Im Büro wurde ich dann dem Marktleiter oder wer auch immer das war übergeben. Dieser entschuldigte sich schon mal gleich für seinen Mitarbeitet, der erst seinen ersten Arbeitstag hatte. Der Marktleiter wusste quasi gleich, dass es an meiner Jacke lag und schnitt das dumme Etikett raus. Und noch ein paar mal entschuldigte er sich für seinen Mitarbeiter.
Sauer bin ich trotzdem noch und werde mir jetzt wirklich ein paar mal überlegen, ob ich dort noch mal reingehe. Zumal die Beratung dort auch zu wünschen übrig lässt.
Nun. Meinen Zauberstab hab ich mir jetzt online bestellt. Billiger!




