Ein bisschen traurig
Mitten im Umzugschaos fange ich grade an, ein wenig traurig zu werden. Nicht – wie viele vermuten werden – wegen des Abschieds unserer Wohnung, sondern die Vorweihnachtszeit lässt mich sentimental werden.
Ich liebe doch so sehr die ganze Vorweihnachtszeit. Adventskranz basteln, viele schöne Kerzen, Sterne am Fenster, Plätzchen backen und und und.
Die ganze Zeit dachte ich mir: Gut, egal, wenn wir dann umgezogen sind ist immer noch Zeit, unsere neue Wohnung etwas weihnachtlich zu gestalten.
Aber wenn ich die Tage so sehe, wie ihr alle wunderschöne Adventskränze bastelt, leckere Plätzchen backt, euer Zuhause weihnachtlich schmückt, fange ich an, traurig zu werden. Ich beneide euch total!
Aber mir bleiben auch ein paar wunderschöne Dinge: Die Vorfreude auf ein wundervolles Weihnachtsfest in unserer neuen Wohnung, die dann auch weihnachtlich sein wird, Bummeln durch die weihnachtlich geschmückten Orte mit tollen Weihnachtsmärkten, Glühwein und Feuerzangenbowle trinken und das Hören von Weihnachtsliedern. Mein diesjähriges Lieblingsweihnachtslied wird wohl sein: Have yourself a merry little christmas in der Andrew Belle Version. Hachz. Seufz. So schön.
Goldener Herbst
Viel muss ich dazu ja nicht schreiben. Die letzten Tage war das Wetter ja einfach traumhaft – goldener Herbst eben. Heute ist es wieder neblig und trüb. Deshalb macht es umso mehr Spaß, die Bilder von unserem gestrigen Herbstspaziergang anzugucken…
Die Qual der Wahl
Als wir 2006 von Kassel nach Baden gezogen sind, beauftragten wir damit eine Umzugsspedition. Bei einem Umzug von über 300 km Entfernung macht das auch wirklich Sinn. Damals haben wir ein ganz tolles, zuverlässiges und noch dazu günstiges Unternehmen gefunden. Der Umzug hat so wunderbar geklappt – und vor allem für uns völlig stressfrei, zumindest was die Schlepperei und Fahrerei betraf.
Und damals haben wir uns auch geschworen: Wenn wir wieder einmal umziehen beauftragen wir wieder ein Unternehmen damit.
Und so soll es auch sein
Ich hab also die letzten 2 Wochen damit verbracht, Umzugsunternehmen zu kontaktieren, Kostenvoranschläge eingeholt, Besichtigungen vor Ort vereinbart.
Wir wussten schon vorher, dass ein solcher Umzug, erledigt von Fachleuten, nicht grade günstig ist, wir rechneten so in Etwa mit dem Preis, den wir für unseren Umzug hier her bezahlten. Und das war eigentlich schon recht großzügig berechnet – schließlich beträgt hier die Entfernung nur knappe 15 km…
Tja – aber die Kostenvoranschläge, die bei uns eintrudelten waren deutlich teurer…
Soooo viel wollen wir dann doch nicht bezahlen. Also dachte ich an MyHammer. Wir hatten darüber schon mal Handwerker engagiert und das hat gut geklappt.
Also stellte ich einen Auftrag ein, ich schrieb, welche Möbel mit umziehen und was sonst noch gemacht werden muss und innerhalb von einigen Stunden kamen viele Angebote ein – die meisten lagen preislich genau in unserem Rahmen.
Gestern dann haben wir uns für eins entschieden – die scheinen sehr zuverlässig, schnell und freundlich zu sein. (nur positive Bewertungen, keine negative)
Am 5. Dezember dann um 8:00 Uhr trudeln dann die starken Männer mit ihrem 12 Tonner LKW hier ein und werden unsere Sieben Sachen in unser neues Reich befördern. Ein Luxus, der sich auf alle Fälle lohnt
Alles eins ;-)
Gestern bin ich durch Zufall auf dieses wie ich finde, wunderschöne Lied gestoßen:
Schon der Beginn – die Gitarre und die wundervolle Stimme, die da singt: “dies ist kein trauriges Lied, nicht dass du das schon wieder denkst…”, hat mir dieses “Seufz” Gefühl gegeben, ihr wisst schon, was ich meine
Und was macht die Michi in solch einer Situation? Sie hört ein wenig weiter auf YouTube und greift dann zu ihrem iPhone. iTunes wird geöffnet, nach dem Interpreten gesucht und ein Klick – schon lädt das Album. So schnell ist mein iPod also wieder um ein paar wunderschöne Songs reicher und ich glücklicher. Dieses Album von Heisterkamp ist echt wahnsinnig schön. So ruhig, so melancholisch, so echt!
Beim Hören hatte ich immer mehr das Gefühl: Diese Stimme kennst du. Und so ist es auch. Kommt euch die Stimme auch bekannt vor?
Ihr kennt doch das Lied “Still” von Jupiter Jones.
Der Sänger von Jupiter Jones ist Nicholas Müller. Und wer ist der Sänger von Heisterkamp? Genau, auch Nicholas Müller.
Heisterkamp ist so eine Art Nebenprojekt von ihm, hier bekommen Fans seine ruhige Art zu spüren, so wie bei “Still” eben. Wer das Lied “Still” liebt, wird die Musik von Heisterkamp auf alle Fälle auch mögen.













