mein dein unser

Wie immer im „Heimaturlaub“ ärger ich mich über das Schwiegermonsterdie liebe Schwiegermutter. Ein „Haupt-Ärger-Thema“ ist eben das „Mein Dein Unser“ . Das fängt schon damit an: Wenn WIR sie besuchen kommen, dann kommt grundsätzlich nur der Dürrbi. „Der Dürrbi kommt, der Dürrbi ist da, der Dürrbi macht dieses, macht jenes…“ Ok, damit hab ich mich mittlerweile abgefunden.

Aber was mich wirklich ärgert und auch enttäuscht, ist diese Aussage:

„Dem Dürrbi SEINE Wohnung“ (wo wohne ich eigentlich?)

Quasi alles, was WIR uns neu kaufen bzw. haben ist dem Dürrbi seins. Bei technischen Geräten sowieso. SchwieMo sieht unser Notebook und meint: „Schön, dass man heute die Computer mitnehmen kann. Sie schaut den Dürrbi dabei an (wohlgemerkt ich sitze genau daneben) und fragt IHN: Hast DU denn dafür auch eine Tasche?

Es gibt aber auch Ausnahmen. Diese befinden sich in der Küche. Da fragt sie immer mich: Was hast DU für einen Herd? DU hast doch auch eine Spülmaschine. DEINE Küche und sogar auch DEIN Kleiderschrank (wow, wie gnädig *g*)

Wisst ihr, was am Wochenende aber die Krönung war? Wir saßen am Tisch und unterhielten uns. Das Thema Hochzeit kam auf. Schwiemo meinte zu ihrem neuen LG: „Als der Dürrbi geheiratet hat………….“
(he, und ich dachte immer, ich wäre bei unserer Hochzeit dabeigewesen *g*)

Ich frage mich, ob das nur bei uns so ist, oder ob Schwiegermütter (im speziellen die Mütter von Söhnen) generell so sind? Also ich weiß, dass meine Mutter nicht so ist. Ich habe schließlich auch 2 Brüder und da gibt es solche Probleme nicht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Dürrbi das einzige Kind seiner Mutter ist.
Ich schätze mal, dass es eine Art Konkurrenzverhalten ist, weil ich ja schließlich eine „neue Frau“ an der Seite ihres liebsten, besten, schlauesten, intelligentesten Sohnes mit dem besten Beruf bin…

5 Gedanken zu „mein dein unser

  1. Also sowas geht ja mal gar nicht! (Über das Deutsch bei „Dem Dürrbi seine Wohnung …“ will ich ja gar kein Wort verlieren *g*). Es wäre allerdings (auch) die Sache deines Schatzes, seine Mutter dezent (obwohl, ich denke mal, sie braucht es eher deutlich!) auf ihren Faux pas hinzuweisen und sie aufzufordern, doch mal nachzudenken, bevor sie solche Klopper loslässt. Das ist ja fast schon Mobbing … auf jeden Fall ist es aber sehr verletzend.

    Dass du für die Küche (und andere Dinge im Haushalt) zuständig bist, ist mir schon klar. Eine Frau gehört nun mal da hin (in den Augen der Älteren – obwohl, die kann doch höchstens in meinem Alter sein, oder?).

    Ich weiß nur eins: mit mir würde sie das nur zwei oder drei Mal machen. Dann würde sie es entweder lassen oder würde ständig von mir spöttisch korrigiert oder wir wären zerstritten.

    Uff, jetzt habe ich aber Dampf abgelassen *lach* Lösch es ruhig, wenn es dir zu heftig ist.

    1. DANKE DANKE DANKE
      Genau so etwas in der Art wollte ich hören, damit ich weiß, dass nicht nur ich das so eng sehe :-)

      Der Dürrbi ist da ja auch meiner Meinung (gds hält er immer schön zu mir) und wir beide haben sie schon darauf hingewiesen. Naja, aber das hat nichts gebracht. Das Ende ist dann meist ein Streit, sie würde das ja nicht so meinen, ist dann etwas beleidigt, „entschuldigt“ sich und vergisst es bis zum nächsten Mal.

      Zum Glück sind wir ja nicht mehr so oft dort und für unseren nächsten Heimaturlaub haben wir auch schon beschlossen, ein paar Tage wo anders zu übernachten (weil einfach so viel ist, was mich (uns) an ihr nervt…)

  2. wie scheiße für dich. denkt die gar nicht an deine gefühle??? oder mag sie dich nicht???
    zum glück habe ich diese probleme nicht. ich finde das sehr traurig für dich. wenn man zusammen lebt, gehört einem doch alles zusammen. da gibt es nur: deine unterhosen und meine unterhosen

    1. Jep und noch eine, die mir Recht gibt. :-)
      Ich weiß nicht, ob das viel mit mögen zu tun hat, das ist glaub ich viel mehr „unüberlegtes Plappern“ Und vielleicht auch ein bisschen „Neid“, weil ihr Sohn auf mich mehr „hört“ als auf sie *g*

      Ich kenne es halt auch so, wenn man zusammen wohnt, dann gibt es fast nur ein „unser“. Schließlich sucht man sich ja die meisten Sachen zusammen aus.

  3. Es gibt übrigens noch so etwas, was ich hasse wie die Pest (das allerdings allgemein) … wenn man etwas geschenkt bekommt und dann bei einem Besuch bemerkt wird: „ach, da ist ja MEIN ‚was auch immer'“. Hey, geschenkt ist geschenkt. Das ist jetzt MEINS! :depp:

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